Festungsmuseum – Die Geschichte der Hohensalzburg auf einen Blick

Mehr über die Festungsgeschichte und das Leben auf der Burg erfährt man bei einem Besuch des Festungsmuseums. Die Räume des Museums sind prachtvoll und es werden zahlreiche archäologische Grabungsfunde gezeigt.

Burganlage zu Hohensalzburg
Burganlage CC0 Pixabay

Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg zählt zu den größten erhaltenen mittelalterlichen Burganalgen in Europa. Insgesamt umfasst die Anlage 50 Gebäude auf rund 33.000 Quadratkilometern Grundfläche. Die Räume des 1077 begonnenen und mehrfach ausgebauten Hohen Stocks der Festung wurde im Jahr 2000 nach einer Restaurierung neu eröffnet.

Bei der Erkundung des Museums können diverse Grabungsfunde aus der Zeit der Römer begutachtet werden, wie zum Beispiel Münzen und Keramiken. Auch Mauerreste eines römischen Kastells, eine mittelalterliche Heizanlage und während Umbauarbeiten freigelegte romanische Arkaden aus dem 12. Jahrhundert gibt es zu besichtigen.

Ein Highlight ist bestimmt ein mittelalterlicher Goldschatz. Neben Waffen und Rüstungen, Folterinstrumente und einer kompletten Burgküche werden gotische Möbel und Kunsthandwerk des 16. Und 17. Jahrhunderts ausgestellt. Weiters können Museumsbesucher historische Militärmusikinstrumente bestaunen.

Torture Chamber, Folterkeller in Salzburg
Folterkeller – CC0 Hans/ Pixabay

Neben all den spannenden Ausstellungsobjekten bietet das Festungsmuseum einen phantastischen Ausblick auf die Stadt. Im Jahr 2001 wurde das Festungsmuseum mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet.

Das Museum hat von Jänner bis April sowie von Oktober bis Dezember von 9:30 bis 17 Uhr geöffnet. In den warmen Monaten Mai bis September öffnet das Museum von 9 bis 19 Uhr.