6 Tipps für einen Ausflug auf den Untersberg

Majestätisch thront der Untersberg zwischen Bayern und Salzburg, welcher einer der höchsten Berge in der Nähe der Stadt Salzburg ist. Die markante Landmarke erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 70 Quadratkilometern und ist für seine Form, welche an einen der Länge nach hingestreckten Löwen erinnern soll, bekannt. Neben der Form ist der Untersberg für sein Marmorvorkommen berühmt. Der gewonnene Marmor ist heute in zahlreichen Prachtbauten der Stadt Salzburg zu finden.

Untersberg CC0 Pixabay

1. Fahrt mit der Untersbergbahn

Seit dem Jahr 1961 bringt die Untersbergbahn Besucher auf den Berg. Der Bau der Bahn war von enormen Anstrengungen geprägt, weil zum Beispiel nur geübte Kletterer den Standpunkt der Stütze erreichen konnten. Pro Jahr werden rund 100.000 Wanderer, Sportler sowie Skifahrer zur Talstation befördert, welche sich in Gartenau nahe Grödig befindet.

Alle 30 Minuten bringt die Bahn Gäste auf 1.776 Meter Höhe und das in einer Fahrzeit von weniger als neun Minuten. Während der Fahrt kann bereits die traumhaft schöne Aussicht genossen werden.

2. Wandern am Untersberg

Der Untersberg ist ein optimaler Ort für Erkundungstouren. Anfänger bis hin zu geübten Wanderern werden es lieben die Gegend rund und am Untersberg zu entdecken. Wer es bevorzugt die Wanderung gemütlich zu starten, der nimmt die Seilbahn auf den Berg.

Vom Plateau aus hat der Berg mehrere Wander- und Spazierwege in petto. Wanderer, die sich der Herausforderung stellen wollen, auf den Berg zu wandern, können diverse Routen auf den Untersberg nehmen. So führt zum Beispiel ein Weg über die Schweigmühlalm und den Großen Eiskeller direkt zum Salzburger Hochthron. Besonders familienfreundlich sind die Wege am Fuße des Bergs. Pausen können jederzeit bei den alten Landgasthöfen eingelegt werden.

3. Schutzhütten auf dem Untersberg

Wer am Untersberg Schutz sucht wird diese in verschiedenen Berghütten finden. Auf österreichischem Gebiet befindet sich das Zeppezauerhaus, auf deutschem das Stöhrhaus sowie die Toni-Lenz-Hütte. Letztere ist in etwa zwei Stunden Gehzeit von der Bergstation aus zu erreichen und ist in der Nähe der Schellenberger Eishöhle zu finden.

Nicht ganz vier Stunden Wanderzeit bedarf es bis zum Stöhrhaus und nur 20 Minuten bis zum Zeppezauerhaus. Betten und Matratzenlager stehen in allen drei Berghütten zur Verfügung.

4. Schellenberger Eishöhle

Am Untersberg befinden sich zahlreiche Höhlen, eine davon ist die Schellenberger Eishöhle. Diese Höhle ist nur nach einem mehrstündigen Fußmarsch erreichbar und der Besuch ein unvergessliches Erlebnis.

5. Wanderung durch die Almbachklamm

Eine der wenigen erhaltenen wildromantischen Schluchten ist bei einer Tour durch die Almbachklamm zu bestaunen. Über Brücken, Treppen und Tunnels führt der Weg nach oben.

6. Kugelmühle am Fuße der Almbachklamm

Am Beginn der Almbachklamm entdeckt man das Gasthaus zur Kugelmühle. Hier ist der Name Programm, denn dort befindet sich die letzte noch in Betrieb befindliche Marmor-Kugelmühle in Deutschland. Heute sind die vom Wirt persönlich geschliffenen Murmeln in verschiedenen Größen als Souvenir erhältlich.